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Kennen Sie Tübingen? Virtuelle Expeditionen in die Tübinger Unterwelt

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Informationen

Die Pest in Tübingen – Auf den Spuren des Schwarzen Todes

Die sommerliche Führungsreihe präsentiert in diesem Jahr Orte in der Stadt, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die virtuellen Expeditionen führen in die Tübinger Unterwelt. Interessierte können die Führungen auf der städtischen Internetseite mitverfolgen. Die Streams sind bei den einzelnen Themen eingebunden und stehen auf dem städtischen Youtube-Kanal. Wer eine Führung verpasst hat, kann diese auch im Nachhinein auf dem städtischen Youtube-Kanal anschauen.


Zwischen 1480 und 1680 wütete in Tübingen gleich 14 Mail eine Epidemie, die in der Geschichte ihresgleichen sucht – die Pest. Ausgelöst wurde sie durch das Bakterium Yersinia pestis, das auch heute noch seine Opfer fordert. Dass der Erreger aus dem Mittelalter mit dem heute grassierenden Pest-Bakterium identisch ist, konnte eine Tübinger Forscherin 2011 bestätigen.

Am schlimmsten wütete der Erreger, dem in Tübingen an die 10.000 Menschen zum Opfer fielen, vermutlich in den Jahren 1482 und 1483, kurz nach der Universitätsgründung. Damals starb ein Viertel der gesamten Bevölkerung am „Schwarzen Tod“. Wir folgen dem Schriftsteller Kurt Oesterle an vier Orte in Tübingen, die heute die Geschichte dieser Seuche lebendig machen können: Das „Gutleutehaus“, 15 der Pestanger, ein Keller im „Süßen Jöchle“ und der Wöhrd.

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