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Handel

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Fairtrade

Seit 2010 ist Tübingen offizielle Fairtrade-Stadt. Mit dem Einkauf von fair gehandelten Produkten werden Kleinbauern und ihre Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt.  Das Fairtrade-Siegel kennzeichnet Produkte, bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden.
Wo es fair gehandelte Produkte in Tübingen zu kaufen gibt, kann im fairen Einkaufsführer der Stadt nachgeschaut werden, auch findet jährlich ein Fairer Markt statt.

Fairer Kaufladen, Marktgasse
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Verpackungen

Als bundesweit erste Kommune erhebt Tübingen ab Januar 2022 eine Steuer auf den Verkauf von Einwegverpackungen. Diese sowie Einweggeschirr werden mit jeweils 50 Cent besteuert, für Einwegbesteck beträgt die Steuer 20 Cent. Gezahlt werden muss diese von Händlern, die beispielsweise Take-away-Gerichte oder Coffee to go in nicht wiederverwendbaren Verpackungen verkaufen.  Mittelfristig verspricht sich die Stadt einen Übergang zu nachhaltigerem Konsum.

Verpackungssteuer Tübingen
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Besser bechern

Unter dem Motto „tü go – besser bechern“ lässt sich der Kunde den eigenen Mehrwegbecher – am besten in einem original „KeepCup” – von den rund 20 teilnehmenden Geschäften befüllen und erhält einen  Rabatt von mindestens 20 Cent auf den gekauften Kaffee. 
Seit Dezember 2018 gibt es in Tübingen auch den „ReCup”. Dabei handelt es sich um einen Mehrweg-Pfandbecher, den man in teilnehmenden Cafés und Geschäften gegen ein Pfand von einem Euro erhalten und bundesweit an jeder Abgabestelle zurückgeben kann.

Tübinger KeepCup-Becher
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Foodsharing

Um der Verschwendungs- und Wegwerfmentalität entgegenzuwirken, kann jeder, der Lebensmittel übrig hat, diese in die Verteilstation im Foyer des Rathauses bringen. In dem großen Regal mit Kühlschrank finden Obst und Gemüse, Teigwaren, Konservendosen und anderes Platz. Die Initiative Foodsharing Tübingen füllt die Station zusätzlich mit Lebensmitteln auf, die von örtlichen Supermärkten abgegeben werden. 

Foodsharing
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Schülerfirma Greenbooks

2008 gründeten engagierte Schülerinnen und Schüler am Uhlandgymnasium zusammen mit der Buchhandlung OSIANDER in Tübingen die Schülerfirma „Greenbooks”.  Alle Bücherpakete werden mit dem Fahrrad oder zu Fuß ausgeliefert. OSIANDER Greenbooks-Bücherlieferungen sind 100% klimaneutral und leisten somit einen wichtigen Beitrag, um Treibhausgase zu reduzieren und nachhaltig die Umwelt zu schützen. Auf diese Art und Weise kommen die Schüler früh mit dem Thema Wirtschaft in Kontakt und erlernen unternehmerisches Handeln, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Weiterführende Links:

Fairtrade
Besser bechern
Greenbooks