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Tübinger Stocherkahnrennen

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Einmal im Jahr verwandelt sich die beschauliche Szene der gemächlich dahingleitenden Stocherkähne auf dem Neckar in ihr krasses Gegenteil. An Fronleichnam gegen 14 Uhr wird es plötzlich für eine gute Stunde eng auf Tübingens Fluß. Über vierzig Kähne mit je acht Personen besetzt drängeln sich dann dicht an dicht, um auf den Startschuß zu warten. Das Stocherkahnrennen beginnt, und...

Einmal im Jahr verwandelt sich die beschauliche Szene der gemächlich dahingleitenden Stocherkähne auf dem Neckar in ihr krasses Gegenteil. An Fronleichnam gegen 14 Uhr wird es plötzlich für eine gute Stunde eng auf Tübingens Fluß. Über vierzig Kähne mit je acht Personen besetzt drängeln sich dann dicht an dicht, um auf den Startschuß zu warten. Das Stocherkahnrennen beginnt, und damit eines der lustigsten und wildesten Spektakel im Tübinger Veranstaltungskalender. Eine Stunde vorher, gegen 13 Uhr, präsentieren alle Kahnbesetzungen bei der „Kostümparade“ ihre ausgefallenen, phanatasievollen, witzigen, skurrilen Verkleidungen, was man auf keinen Fall verpassen sollte, denn sie besitzt einen außerordentlich hohen Unterhaltungswert, wofür es auch einen Preis gibt.

Ein Wanderpokal und ein Faß Bier sind für den Sieger, die einfallsreichsten Verkleidungen werden mit einem Spanferkel belohnt. Die Verlierer und Havaristen trifft es hart: sie müssen vor aller Öffentlichkeit unter dem frenetischen Beifall der Zuschauer pro Person einen halben Liter Lebertran trinken – einer der Höhepunkte des Festes, die die Verlierer zu heimlichen Siegern macht. Und während die Ersten das Freibier für den Festabend besorgen, müssen sich die Letzten schon einmal Gedanken über die Ausrichtung des nächsten Stocherkahnrennens machen. So will es die Regel.

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