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Altstadt Tübingen

Tübingen.
Das Wichtigste in Kürze

Stadt

  • Einwohner: 88.500 Personen mit Hauptwohnsitz und 1.900 Personen mit Nebenwohnsitz
  • Fläche: 108,1 km²
  • Der Geographische Mittelpunkt Baden-Württembergs liegt in Tübingen
  • Drittjüngste Stadt Baden-Württembergs mit durchschnittlich 41,1 Jahren (Stand 2018)
  • Aktueller Oberbürgermeister ist Boris Palmer (Grüne)

Eberhard Karls Universität

  • Die Eberhard Karls Universität ist eine der ältesten Universitäten Deutschlands. Gründung 1477 durch Graf Eberhard im Bart. Sie zählt zu den ältesten und renommiertesten Universitäten Europas.
  • Aktuell 27.565 Studierende
  • 335 Studiengänge in 7 Fakultäten
  • 12 Nobelpreise wurden an Persönlichkeiten mit Tübinger Verbindung verliehen.

Nachhaltige Stadt

  • „Tübingen macht blau“ – die erfolgreiche Klimaschutzkampagne Kampagne, Verleihung des Climate Star 2018 im Schloss Grafenegg in Niederösterreich
  • Busfahren ist samstags auf allen Linien im Stadtgebiet kostenfrei
  • Verleih von E-Scootern - über App Coup einfach buchbar
  • Innovative preisgekrönte Stadtquartiere, die sich durch ihre Durchmischung von Einkommen, Alter und Bauweise auszeichnen

Wirtschafts- und  Forschungsstandort

  • Medizin, Wissenschafts- und Technologiestandort – insbesondere Firmen der Biotechnologie, Medizintechnik und Informationstechnik
  • Projekt „Cyber Valley“ – der  größte Forschungsverbund Europas zu Künstlicher Intelligenz

Sehens- und erlebenswert

  • Altstadtführung in 60 Sprachen
  • Stocherkahnfahrt mit Blick auf die Neckarfront
  • Hölderlinturm: Der Hölderlinturm wird Anfang 2020 mit einer neuen Ausstellung wiedereröffnet. Hölderlins 250. Geburtstag feiert Tübingen mit vielen Veranstaltungen im Rahmen der landesweiten Programmreihe „Hölderlin 2020“
  • Rathaus am Marktplatz
  • Schloss und Museum Universität Tübingen – älteste Eiszeitfiguren der Welt aus UNESCO-Weltkulturerbestätten
  • Einkaufserlebnis Altstadt mit kleinen inhabergeführten Läden

Social Media Kanäle

Auf der Neckarinsel mit Blick auf Stiftskirche

Kurioses und Superlative

  • Ältestes Riesenweinfass der Welt. Das 1540 erbaute Fass auf Schloss Hohentübingen gilt als das älteste erhaltene Riesenweinfass der Welt und als größtes je mit Wein befülltes. Es ist rd. 4,0 m hoch, rd. 4,0 m breit und rd. 7,0 m lang. Sein Fassungsvermögen liegt bei rund 84.000 Liter. Kann in den Wintermonaten besichtigt werden.
  • UNESCO Weltkulturerbe. Im Schloss Hohentübingen sind die Sammlungen Alte Kulturen zu Hause. Zu ihren Glanzstücken gehören das Mammut, das Wildpferd, der Tübinger Waffenläufer sowie eine ägyptische Grabkammer. Die Sammlungen gehören zum Museum der Universität Tübingen und geben spannende Einblicke in die Geschichte der menschlichen Kultur. Auf 2.000 Quadratmetern befinden sich rund 4.600 Exponate, darunter auch die ältesten Kunstwerke der Menschheit (UNESCO-Weltkulturerbe Eiszeitkunst). 
    Öffnungszeiten: Mi bis So, 10 bis 17 Uhr,| Do, 10 bis 19 Uhr
  • Historische Sternwarte. Das kleine Observatorium auf Schloss Hohentübingen wurde vor 200 Jahren speziell für den sogenannten „Reichenbach'schen Wiederholungskreis“ errichtet. Den Wiederholungskreis gibt es weltweit nur noch wenige Male, so etwa in Florenz, Mailand oder Paris. Allerdings existiert nur in Tübingen das historisch einmalige Gesamtensemble aus Originalgerät und speziell dafür errichtetem Gebäude, das auch noch das älteste Bodenobservatorium der Welt darstellt. Eine wissenschaftsgeschichtliche Sehenswürdigkeit. Die Holztüre und die Läden des Observatoriums geben den Blick ins Innere zu den Öffnungszeiten des Museums frei: Mi bis So: 10 bis 17 Uhr, Do: 10 bis 19 Uhr
  • Schlosslabor Tübingen.  In einem der ersten biochemischen Labore auf Schloss Hohentübingen arbeitete ab 1818 der erste deutsche Biochemiker, Carl Sigwart, hier ließ Felix Hoppe-Seyler, der das Hämoglobin benannte, das erste biochemische Labor ausbauen und hier entdeckte Friedrich Miescher im Jahr 1869 die Nukleinsäure, die Erbsubstanz DNA.
    Öffnungszeiten: Mi bis So, 10 bis 17 Uhr,
  • Sammlungen der Universität Tübingen. Die Universität Tübingen beherbergt die größte Anzahl an wissenschaftlichen Sammlungen an einer deutschen Universität. Sie bewahrt in ihren fast 70 Fachsammlungen über 130 Teilsammlungen sowie einzigartige Schätze aus unterschiedlichsten Fachbereichen: Von der Abguss-Sammlung bis zur Zoologischen Sammlung, von der Astrophysik bis zur Zahnmedizin.
  • Tübingen besitzt den ältesten Studentenkarzer in Deutschland (Münzgasse 20) im Untergeschoss eines 1491 erbauten Fakultätshauses. Leider nicht mehr zu besichtigen.
  • Im Evangelischen Stift wurde europäische Geistesgeschichte geschrieben. Hier studierten u. a. Philipp Nicodemus Frischlin (1547–1590), Johannes Kepler (1571–1630), Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831), Friedrich Hölderlin (1770–1843), Friedrich Schelling (1775–1854), Gustav Schwab (1792–1850), Wilhelm Hauff (1802–1827), Eduard Mörike (1804–1875) u.v.a.m.
  • Die Astronomische Uhr des Astronomieprofessors Johannes Stöffler aus dem Jahr 1511 im Ziergiebel des historischen Rathaus am Marktplatz.
  • Die weltgrößte Sammlung der Scherenschnittkünstlerin Lotte Reiniger befindet sich im Stadtmuseum Tübingen
  • Uni Bibliothek. Das kleinste Buch ist 4,2x 3x 0,9 cm klein; das größte ist 82x 112x 10cm groß; das älteste Buch erschien um 1468 von Aurelius Augustinus; das dickste Buch ist 43x 30x 17cm und die ältesten Handschriften findet man auf Papyrus aus dem 3. Jahrhundert.
  • Hesse Kabinett. Hermann Hesse, einer der berühmtesten und meist gelesenen Schriftsteller und Dichter Deutschlands und Literaturnobelpreisträger, absolvierte von 1895 bis 1898 seine Lehrzeit in der Buchhandlung Heckenhauer am Holzmarkt. Die Räume in dem 500 Jahre alten Altstadthaus befinden sie sich in einem fast unveränderten Zustand.
  • Tübingen ist für seinen Blumenschmuck berühmt. Rund 300 üppige Blumenkästen und 30 Blumenampeln schmücken die Stadt vom Frühjahr bis in den Herbst
  • ChocolART. Das größte Internationale Schokoladenfestival Deutschlands lockt jährlich rund 300.000 Besucher in die Altstadt.