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Berühmtes Bauwerk

Kloster und Schloss Bebenhausen

Im Schloss, 72074 Tübingen

In der reizvollen Landschaft des Naturpark Schönbuchs gelegen gilt die ehemalige Zisterzienserabtei Bebenhausen zu den am besten erhaltenen Klosteranlagen im Südwesten Deutschlands. Meisterwerke gotischer Baukunst sind das Sommerrefektorium (1335) und der markante Vierungsturm der Klosterkirche (1407 09). Um 1183/84 von Pfalzgraf Rudolph I. von Tübingen gestiftet wurde das Kloster zunächst von Prämonstratensern besiedelt, 1190 jedoch von Zisterziensermönchen aus Schönau bei Heidelberg übernommen. Diese machten ab 1190 Bebenhausen zu einem der reichsten Klöster des Landes. Im Zuge der Reformation 1535 aufgelöst dienten die Gebäude bis 1806 der evangelischen Klosterschule. Im 19. Jahrhundert richteten die württembergischen Könige in den Klosternebengebäuden ein Jagdschloss ein.

Für das letzte württembergische Königspaar Wilhelm II. und Charlotte diente das Schloss ab 1918 als Exilwohnsitz. Wilhelm II. von Württemberg verstarb hier 1921, Charlotte von Württemberg bewohnte das Schloss bis zu ihrem Tod 1946. In den Jahren 1947 1952 wurde Bebenhausen der Sitz des Landtags von Württemberg-Hohenzollern.

Im Kloster- und Schlossmuseum sind die Räume der mittelalterlichen Klausur sowie die Einrichtungen des historistischen Jagdschlosses mit Schlossküche von 1915/16 zu besichtigen.

Das Schloss ist nur mit Führung zugänglich.

Erwachsene 5,00 EUR (Kloster)
Ermäßigte 2,50 EUR (Kloster)
Familien 12,50 EUR (Kloster)
Gruppen 4,50 EUR pro Person (Kloster)

Kontakt

Kloster Bebenhausen
Im Schloss
72074 Tübingen

Telefon 0 70 71 / 60 28 02 info@Kloster-bebenhausen.de